Die Geheimnisse des Currys – Hintergründe und Bedeutung

Die Engländer prägten die Geschichte des Currys entscheidend mit

Es waren die Engländer, die als erstes Volk im frühen 17. Jahrhundert Handelsstationen und Produktionsstätten (Agenturen genannt) an der Westküste Indiens einrichteten. Nach und nach enstanden blühende Handelsstationen wie z.B. Madras.

Mit der Zeit kamen auch Frauen und Kinder der Händler nach. Diese beschäftigten Diener und Köche aus der Region. Dies führte zu Anleihen und Abwandlungen einiger Gerichte.

 Madras-Curry wurde zum Synonym für ein scharfes Curry.Currymischung und Gewürze

 
 
 

Bild: Currymischung und Gewürze

Die Engländer hatten Gefallen an Currys gefunden. Und jene von Ihnen, die später nach England zurückkehrten, trugen dazu bei, das der Handel mit Gewürzen, der in jener Zeit in Madras gegründet wurde, sich ausbreitete. Die meisten dieser angestellten Köche waren zum Christentum Bekehrte aus niederen Kasten, denen es nichts ausmachte Rind-, Lamm- und Schweinefleisch zu verarbeiten. Aus Ihrer Sicht war ein Curry ein Fleischgericht mit Reisbeilage. In Nordindien, besonders im Punjab, bezeichnet khadi ein eher flüssiges Gericht, aus Joghurt und Kicherebsenmehl mit Fleischklößchen.

In Guajarat bezeichnet das gleiche Wort ein Gericht mit Joghurt und Reis. Für die Sindhis bedeutet Curry ein Gericht aus Hülsenfrüchten und Gemüse. Für die Moslems in Bombay  ist kaari ein Currygericht aus ihrer eigenen Küche, das Lamm- oder Hühnerfleisch mit Kichererbsen und zerstoßenen Erdnüssen besteht.

Hier schließt sich jetzt der Kreis „Curry“ bedeutet demnach ein Gericht mit Sauce, zu dem sich Reis besonders gut eignet.

Erfahren Sie im nächsten Artikel wie Sie ein traditionelles Currygericht zubereiten und was Sie dafür benötigen…

Ihr Chutneygourmet
Karlchen Kahl

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